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Zeilensetzmaschine
Monoline
Stammdaten
- Hersteller
- Monoline Maschinenfabrik AG, Berlin SW
- Herkunft
- US
- Gestalter
- Wilbur S. Scudder
Technik
- Mixer
- nein
- Matrizensystem
- Matrizenstäbe (8 Breiten, je 12 Buchstaben), 8 Matrizenkammern – nicht Linotype-kompatibel
- Gewicht
- 480 kg
- Masse (B × T × H)
- 130 × 95 × 120 cm
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Die Monoline ist eine Setzmaschine, die – genauso wie die Linotype – ganze Zeilen aus Blei für den Hochdruck giesst. Wegen der einfacheren Konstruktion kostete sie aber nur die Hälfte und ist weniger störanfällig. Bei der Monoline werden nur acht verschieden breite Matrizenstäbe verwendet, die jeweils 12 Buchstaben tragen. Das Magazin besteht deshalb auch nur aus acht Matrizenkammern, in welche die Matrizenstäbe automatisch abgelegt werden. Verschieden lange Kopfklammern sortieren die Matrizenstäbe nach dem Guss. Bei Setzern war die Monoline sehr beliebt, da ihre Handhabung nicht so kräfteraubend ist. Sie eignet sich nur für einfache Texte, da sie magere und fette Buchstaben nicht mischen kann. 1911 wurde die Fertigung der Monoline wegen mangelnder Nachfrage eingestellt. Erfunden wurde sie in den 1890er-Jahren von Wilbur S. Scudder (Brooklyn; US-Patente 506.198/1893 und 595.079/1897), der zuvor an der frühen Linotype-Entwicklung beteiligt war. Da Mergenthalers Grundpatent die Fertigung von Zeilengiessmaschinen in den USA blockierte, wurde die Monoline ausserhalb der USA gebaut – unter anderem in Kanada und in Berlin.
Bekannte erhaltene Exemplare (1)
| Standort | Zustand | Seriennr. | Notizen |
|---|---|---|---|
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Typorama
Bischofszell, CH
|
Depot / nicht ausgestellt | Nr. 243 | — |