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Zeilensetzmaschine
Linotype Modell 18
Typoline IIStammdaten
- Hersteller
- Mergenthaler Setzmaschinen-Fabrik GmbH, Berlin
- Baujahre
- 1954
- Herkunft
- DE
Technik
- Magazine
- 2 + 2 Seitenmagazine
- Mixer
- ja
- Matrizensystem
- Messing-Umlaufmatrizen (Zweibuchstaben), 90-Kanal-Normalmagazin
Einordnung
- Vorgänger
- Linotype Modell 12
Grosser Doppeldecker-Mixer mit zwei Seitenmagazinen, Nachfolger des Modells 12 von 1927. Vorgestellt an der Drupa 1954: Schriften bis 16 Punkt in den beiden Hauptmagazinen, bis 36 Punkt in den beiden Seitenmagazinen, alle vier mit elektromagnetischer Umschaltung; auf ganzer Breite massiv unterbaut, ab 1961 auch mit 34 Cicero Zeilenbreite lieferbar. Das Warenzeichen «Typoline» galt nach Glocker für die Modelle 5 und 12; das Haus führt die 18 als «Typoline II».
Weshalb es Seitenmagazine gibt: Jede Linotype-Matrize trägt am Kopf eine Zähnung mit sieben Stufen. Sieben Zähne, jeder vorhanden oder nicht, ergeben 2⁷ = 128 Kombinationen, davon 127 als Ablegeposition nutzbar. Das reicht über die 90 Kanäle eines Hauptmagazins hinaus — der Überschuss steuert die schmaleren Seitenmagazine an. Dort liegt, was im laufenden Text selten, dann aber sofort gebraucht wird: Logotypen, Kapitälchen, Grosskegelmatrizen.
Zum Ausschliessen und Zentrieren der Zeile führt das Teileverzeichnis der deutschen Linotype zwei Einrichtungen: die mechanische «Autocentric» und die hydraulische «Hydrocentric». Die amerikanische Mergenthaler setzte auf Hydraulik — ihren «Hydraquadder» bewirbt sie mit gleichmässigem hydraulischem Druck auf die Backen. Hydraulisch schliesst die Zeile sanfter, und das schont vor allem die Matrizen.
Weshalb es Seitenmagazine gibt: Jede Linotype-Matrize trägt am Kopf eine Zähnung mit sieben Stufen. Sieben Zähne, jeder vorhanden oder nicht, ergeben 2⁷ = 128 Kombinationen, davon 127 als Ablegeposition nutzbar. Das reicht über die 90 Kanäle eines Hauptmagazins hinaus — der Überschuss steuert die schmaleren Seitenmagazine an. Dort liegt, was im laufenden Text selten, dann aber sofort gebraucht wird: Logotypen, Kapitälchen, Grosskegelmatrizen.
Zum Ausschliessen und Zentrieren der Zeile führt das Teileverzeichnis der deutschen Linotype zwei Einrichtungen: die mechanische «Autocentric» und die hydraulische «Hydrocentric». Die amerikanische Mergenthaler setzte auf Hydraulik — ihren «Hydraquadder» bewirbt sie mit gleichmässigem hydraulischem Druck auf die Backen. Hydraulisch schliesst die Zeile sanfter, und das schont vor allem die Matrizen.
Bekannte erhaltene Exemplare (1)
| Standort | Zustand | Seriennr. | Notizen |
|---|---|---|---|
|
Typorama
Bischofszell, CH
|
Betriebsfähig | 13545 | — |