interne Datenbank — bitte Backend nutzen
mod_Ersatzteile
Zur Maschinenübersicht
Lochstreifen-Tastatur
Moser-Baer Streifenlocher Typ SL b
Moser-Baer SL b · Streifenlocher MFAStammdaten
- Hersteller
- Uhren- & Apparatefabrik W. Moser-Baer, Sumiswald
- Herkunft
- CH
Klicken zum Vergrössern
Ein Lochstreifenstanzer mit Schreibmaschinen-Klaviatur in olivgrünem Militäranstrich, fest auf einem Holzbrett montiert und in einer Transportkiste geliefert. Das Typenschild nennt Hersteller, Typ und Leistung: «Uhren- & Apparatefabrik W. MOSER-BAER · Sumiswald · Type SL b · Nr. 361 · Geschw. 500 Z p M» — fünfhundert Zeichen je Minute, also gut acht in der Sekunde. Neben der Klaviatur sitzen ein Zählwerk, ein Drehschalter «Kupplung / Betrieb» mit dem Hinweis «Stellung Kupplung nur kurzzeitig benützen», eine Anzeige «1500 mA» und ein Schild mit den Zusammensetzungen von Buchstaben, Satz- und Dienstzeichen.
Der Kistendeckel trägt in Schablonenschrift «Nr. 60 · STREIFENLOCHER · MFA», dazu in Rot umlaufend eine Handhabungsvorschrift.
⚑ ZUM ZUSAMMENHANG, vorsichtig: «MFA» ist die militärische Bezeichnung der Schnelltelegraphieanlage von Moser-Baer. Das Radiomuseum führt deren Schreibgerät als «Schreibgerät MFA SR-200b · Schreiber der Schnelltelegraphieanlage Moser-Baer · Morseschrift bis 1000 Zpm · 72 Anlagen 1947–1951 beschafft · Einsatz auf den Stationen M1K, G1,5K und C-Station» (radiomuseum.org, abgerufen 05.09.2026). Der Streifenlocher wäre danach die stanzende Seite derselben Anlage — die Verbindung stützt sich aber auf Hersteller und Kürzel, nicht auf eine Quelle, die den Locher ausdrücklich als Teil der Anlage aufführt. Wofür MFA ausgeschrieben steht, sagt auch das Radiomuseum nicht.
⚑ ZUR EINORDNUNG: das ist KEIN Satzgerät. Es steht im Register, weil dieses dem Lochstreifen folgt — der Nachrichtentechnik verdankt der Maschinensatz das Stanzen und Lesen von Bändern, und der 6-Kanal-TTS-Code stammt aus derselben Werkstattlinie. Wer die Grenze enger ziehen will, kann diesen Datensatz ohne Verlust für den übrigen Bestand entfernen.
Der Kistendeckel trägt in Schablonenschrift «Nr. 60 · STREIFENLOCHER · MFA», dazu in Rot umlaufend eine Handhabungsvorschrift.
⚑ ZUM ZUSAMMENHANG, vorsichtig: «MFA» ist die militärische Bezeichnung der Schnelltelegraphieanlage von Moser-Baer. Das Radiomuseum führt deren Schreibgerät als «Schreibgerät MFA SR-200b · Schreiber der Schnelltelegraphieanlage Moser-Baer · Morseschrift bis 1000 Zpm · 72 Anlagen 1947–1951 beschafft · Einsatz auf den Stationen M1K, G1,5K und C-Station» (radiomuseum.org, abgerufen 05.09.2026). Der Streifenlocher wäre danach die stanzende Seite derselben Anlage — die Verbindung stützt sich aber auf Hersteller und Kürzel, nicht auf eine Quelle, die den Locher ausdrücklich als Teil der Anlage aufführt. Wofür MFA ausgeschrieben steht, sagt auch das Radiomuseum nicht.
⚑ ZUR EINORDNUNG: das ist KEIN Satzgerät. Es steht im Register, weil dieses dem Lochstreifen folgt — der Nachrichtentechnik verdankt der Maschinensatz das Stanzen und Lesen von Bändern, und der 6-Kanal-TTS-Code stammt aus derselben Werkstattlinie. Wer die Grenze enger ziehen will, kann diesen Datensatz ohne Verlust für den übrigen Bestand entfernen.
Bekannte erhaltene Exemplare (1)
| Standort | Zustand | Seriennr. | Notizen |
|---|---|---|---|
|
Museum Enter
Derendingen, CH
|
— | 361 | — |