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Lino-Quick-Perforator Typ 613

Lochstreifen-Tastatur
Stammdaten
Hersteller
Linotype GmbH, Frankfurt am Main
Herkunft
DE
Technik
Gewicht
33 kg
Lino-Quick-Perforator Typ 613
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Tastgerät des Lino-Quick-Systems von Linotype: es stanzt den Lochstreifen, den der Lino-Quick-Setter danach an der Zeilengiessmaschine liest. Der Werbeprospekt im Haus beschreibt «den neuen zählenden Lino-Quick-Perforator» der dritten Generation: die beiden Rechenwerke entsprechen «in Bauart und Logik einem Computer der dritten Generation» — statt Transistoren und Kabelverbindungen integrierte Schaltkreise, Halbleiter und gedruckte Schaltungen. Die Klaviaturschalter arbeiten kontakt- und berührungslos; zwei elektronische Speicherstufen sollen Doppeltastungen auch bei schnellsten Passagen ausschliessen. Satzbreite bis 60 Cicero. Lochanordnung im 6-Kanal-TTS-Code, auf Wunsch 6- bis 8-Kanal — dieselbe Lochung wie beim Teletypesetter. Stanzgeschwindigkeit bis 40 Lochkombinationen je Sekunde. Klaviatur mit 88 Tasten. Fünf Betriebsarten über einen Drehschalter: zählend und nichtzählend, je im Zwei- und Viermagazin-Mixerbetrieb, dazu UM für zwei dicktengleiche Schriften mit gemeinsamem Zählmagazin. 51 cm breit, 63 cm tief, 28 cm hoch (60 cm mit Manuskripthalter), 33 kg. 117/220/240 Volt Einphasen-Wechselstrom, 50 oder 60 Hz, 200–300 Watt.

Was wir nicht wissen: Der Prospekt nennt keine Typennummer. Dass er dieses Modell meint und nicht den älteren Typ 050/1, ist ein Schluss aus «dritte Generation» und aus der Bauzeit der Hausexemplare (Typ 613 von 1972, Typ 050/1 von 1968) — kein Beleg.
Standort Zustand Seriennr. Notizen
Typorama
Bischofszell, CH
— 10011 Inventar: «Lino-Quick-Perforator», Typ 613.

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